PDF drucken unter Ubuntu – leider nur mit Adobe

Das PDF-Format ist ja weitestgehend zum Standard geworden. Man kann jetzt traurig oder erbost sein darüber, dass Adobe damit allerhand Unfug treibt (Flash integrieren etwa), das ändert aber nichts daran, dass es inzwischen zentral geworden. Umso bedauerlicher, dass Adobe sich nicht um die *nix-Plattform kümmert.

Noch viel bedauerlicher und eigentlich schon ärgerlich allerdings ist die Tatsache, dass es für Linux keinen alternativen PDF-Viewer gibt, der auch korrekt oder überhaupt drucken würde. Das mag an den vielen Scherzen liegen, die Adobe dauern in sein Format einbaut und mit denen sich ein gesunder Menschenverstand nicht wirklich auseinander setzen möchte: gut. Dass aber viele PDF-Dokumente mit neuesten Versionen des Acrobat produziert werden und dann eben zum Teil nicht angezeigt werden und vor allem nicht gedruckt werden, schädigt die Benutzbarkeit eines Linux-Systems erheblich.

Ubuntu hat für die letzte Version den sicherheitskritischen Adobe Reader aus den Repositories gekickt – das mag aus Sicht der Maintainer eine gute Idee gewesen sein, auch unter Sicherheitsaspekten. Solange es aber keine funktionierende Alternative gibt, die auch drucken kann, was bleibt einem da übrig, als den mistigen Adobe Reader zu verwenden? Ich meine: DRUCKEN, das ist ja wirklich keine Raketenwissenschaft und jetzt auch nicht eben brandneu…

Relativ einfach geht das derzeit noch mit den Repositories der Vorgänger-Version “Precise”: hier der Tipp dazu.

Hier ein Tipp, wie man dann den lästigen Acrobat Synchonizer elegant deaktiviert, ziemlich weit unten in den Kommentaren:cd /opt/Adobe/Reader9/Reader/intellinux/bin/
sudo chmod -x Synchronizer*

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